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Wahlkampfhilfe

AFD-Bayern rechnet Wahlkampfhilfe nicht ab

Es ist unglaublich. Es ist skandalös. Die AFD bekommt Wahlhilfe und „mit Plakaten und der Zeitung „Deutschland-Kurier“ wirbt ein Verein für die AfD. Die Werbung ist für die AfD kostenlos. E-Mails belegen, dass AfD-Mitglieder an mehreren Orten in Bayern die Materialien gezielt nutzten. Als offizielle Spende taucht die Wahlkampfhilfe bei der AfD bisher allerdings nicht auf.“ (https://www.br.de/mediathek/video/illegale-parteienfinanzierung-kostenlose-wahlkampfhilfe-fuer-die-afd-av:5bb52986a2e15f0018efaeed

Das Unglaubliche an der Sache ist: Jeder Cent, der im Wahlkampf eingesetzt wird, wird normalerweise durch die Parteien mindestens sehr genau abgerechnet. DENN: Für die Aufwendungen bekommt der engagierte Unterstützer, der seine Aufwendungen der Partei spendet (sogenannte Rückspende),  50% der Aufwendungen über seine Steuererklärung erstattet. Da sind dann schon einmal mehr Plakatierer unterwegs und setzten auch mal eine großzügige Kilometerpauschale an. Grundsätzlich heißt es: Für jeden Euro geleisteter „Parteiarbeit“ gibt es 50 Cent zurück, für den, der die Arbeit geleistet hat. Die Partei bekommt für jeden geleisteten Euro zusätzlich 38 Cent. Also nochmal: Für 1 Euro Plakate aufhängen, bekommt der Aufhänger 50 Cent und die Partei 38 Cent.

Für jede nicht angezeigte Wahlkampfhilfe bekommt der Helfer nichts.

Für jede nicht angezeigte Wahlkampfhilfe bekommt die Partei nichts.

Für jeden Euro Wahlkampfhilfe bezahlt der Steuerzahler 88 Cent.

Man muss der AFD-Bayern also vorwerfen, dass sie vorhandene Steuerfördermöglichkeiten nicht genutzt hat, dass sie das Schmarotzersystem der Parteifinanzierung nicht ausgeschöpft hat.

Und dem Bayerischen Rundfunk muss man vorwerfen, dass er sich noch nie für das System der Parteienfinanzierung interessiert hat, was natürlich logisch ist, weil ja dann die Rundfunkfinanzierung auf dem Prüfstand stehen würde und die ja vom System lebt.

Aber Jungs, mal ehrlich: Mit dem Beitrag könnt Ihr keine GEZ-Befürworter gewinnen.