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Klima

Mein Unwort des Jahres 2019: Klimaexperte

Klimahysterie - tagesschau.de - Gensing - SchallerPatrick „Antifa“ Gensing hat mal wieder für tagesschau.de die Fakten gefunden. Es geht um die „Klimahysterie“, um das Unwort des Jahres 2019. Das Wort wurde durch eine selbsternannte „sprachkritische Jury“ gewählt. Was gibt es da jetzt überhaupt an Fakten zu finden? Ein vernünftig denkender Mensch kommt dann auf Fragen wie:

  • Was ist das überhaupt für eine Organisation, die das Wort wählt?
  • Wie sieht überhaupt die Wahlprozedur aus?
  • Wie kommt die Meinungsfindung zustande?
  • Gibt es politische Interessen, ein bestimmtes Wort als Unwort zu bestimmen?

Aber das sind ja Fragen, die sich ein Faktenfinder nicht stellen muss, sondern er stellt die Frage: „Woher kommt der Begriff der „Klimahysterie“?“. Er erwähnt dann zum Einstieg Faktenfälscher Al Gore, der scheinbar Auslöser für die Begriffserfindung war. Dann werden Argumente der „Klimaleugner“ gegen eine menschenverursachte Klimaerwärmung genannt, auf die man überhaupt nicht mehr eingehen muss. Das Erwähnen des Leugnens reicht inzwischen offensichtlich aus, um Argumente zu widerlegen. Und natürlich landet man zum Schluss der Argumentation bei der AFD.

Und dann erscheint im Artikel als Krönung noch Klimaexpertin Stella Schaller. Wenn jemand keine Reputationen für einen bestimmten Bereich hat, wird er in den Medien ja immer Experte genannt. Warum ist Frau Schaller also Klimaexpertin? Das Googeln hilft wie immer weiter. „Im Themenbereich Klimadiplomatie arbeitet sie an der Schnittstelle von globaler nachhaltiger Entwicklung und Friedenssicherung. Kern ihrer Projekte ist die Entwicklung innovativer Instrumente der Public Diplomacy, wie zum Beispiel neuer Informations- und Dialogformate für politische Akteure und internationale Öffentlichkeiten.“ Wow. Klimadiplomatie. Sie verkauft uns Luftsteuer als nachhaltige Entwicklung. Sie hat also genauso viel Klimakompetenz wie Fridoc for Future Hirschhausen.

Ach übrigens: Mein Vorschlag für das Unwort 2020: Faktenfinder.

Lokal denken, global handeln? (1)

Waldbrand - AustralienDas Weltklima überhitzt. Die Politiker kommen nicht in die Gänge. Die Omas sind Umweltsäue. Die Fridays-for-Future-Demos haben Klimaferien. – Die deutschen Autos sind an allem Schuld. Deswegen fahren sie jetzt auch – günstig an die europäischen Nachbarn verkauft – dort weiter. Ab 2026 heizen wir nicht mehr mit Öl, aber mit was wir dann heizen, weiß auch niemand. Wahrscheinlich wird es eine Nord-Stream-2-Gasheizung sein, wobei wahrscheinlich einigen entgangen ist, dass Gas ein fossiler (=böser) Brennstoff ist und kein guter (=regenerativer), der CO2-neutral ist, weil er halt nachwächst und beim Nachwachsen das CO2 aufnimmt, was er beim Verbrennen abgibt. Ein nachwachsender Rohstoff ist z.B. Holz. Holz steckt, bevor es in die Heizung kommt, in Bäumen. Bäume sind das Klimawunder schlichtweg. Nicht umsonst nennt man die Regenwälder die grüne Lunge der Welt. Kein Staat dieser Welt käme auf die Idee, die großflächige Brandrodung von Wäldern zuzulassen oder sogar zu fördern. Und wäre ein Staat oder eine Region ernsthaft durch Waldbrände bedroht, würde die Weltgemeinschaft zusammenhelfen und großflächige Ausbreitungen von Bränden verhindern. Besonders Deutschland sollte hier – nicht nur beim Zerstören der eigenen Wirtschaft – bestimmt auch die sich selbst gegebene Vorbildrolle haben. Aber wir haben jetzt unsere Luftbesteuerung. Damit haben wir alles gelöst.

(wird fortgesetzt)